Dienstag, 11. März 2008

Umsetzung in der Schule

In jedem schulischen Fach kann irgendein Thema der Agenda 21 aufgegriffen werden. Mir ist es wichtig, dass den Kindern klar wird, dass das Thema Umwelt sehr zentral ist und nirgends augelassen werden kann. Deshalb soll es von vielen verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet werden und in das tägliche Leben der Kinder eingebettet werden.
Die Vorstellung, eine Projektwoche zu einem oder mehreren Themen Agenda 21, gefällt mir besonders gut. Die Agenda 21 soll im ganzen Schulhaus zu reden geben. Eine Projektwoche ist deshalb besonders geeignet, weil verschiedene Altersgruppen, verschiedene Kulturen und auch sonst ganz unterschiedliche Menschen daran beteiligt sind. Somit wird das Gemeinschaftsgefühl gefördert, denn nur zusammen kann man etwas erreichen („in gemeinsamer Hoffnung“).

Es ist auch wichtig, dass den Kindern vor allem die vier Punkte der Selbstverpflichtung beizubringen: 1. Ehrfrucht haben vor der Erde und allem Leben 2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen 3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen 4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Wenn alle Menschen diese vier Punkte ernst nehmen würden, sehe unsere Erde ganz anders aus. Diese Inhalte kann man aber nicht vermitteln, ohne dass man selber Vorbild ist. Ich finde es grundsätzlich etwas vom Wichtigsten, dass die Lehrperson in solchen Themen (und auch sonst) ein Vorbild ist. Auch alle anderen Lehrpersonen, die Schulleitung und alle Leute, welche mit dem Schulhaus zu tun haben sollen Vorbilder sein. Dazu gehört, wie marmel schon erwähnt hat, auch die ökologisch sinnvolle Art, das Schulhaus zu unterhalten (z.B. Sonnenkollektoren auf dem Dach)

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich würde dich sofort in einer solchen Projektwoche unterstützen. Die Idee finde ich sehr interessant. Denke ich an meine Schulzeit zurück, sind die wenigen Projekttage noch recht präsent. Sicherlich hat das damit zu tun, dass sie sehr spärlich über meine Schulzeit gesät waren. Andererseits denke ich aber auch, dass das Gemeinschaftsgefühl, wie du erwähnst, sehr zentral ist. Wie sprechen uns die verschiedenen Tätigkeiten doch emotional an. All diese Eindrücke werden uns sehr lange im Gedächtnis bleiben und ich denke hier kann sehr viel an nachhaltiger Zukunft umgesetzt und vorgelebt werden.

KrüMäL hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
KrüMäL hat gesagt…

Gut dass du die Vielseitigkeit der Agenda 21 entdeckt hast. Sie ist in verschiedene Themen verankert ;)!
Es ist wichtig, dass wir Ehrfurcht haben vor der Erde und allem Leben. Wir müssen für alles Lebendige Sorge tragen und uns friedlich und nachhaltig verhalten. So können wir die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern. Wir müssen Verantwortung übernehmen, solange wir das nicht erkennen geht gar nichts! Wir Lehrpersonen haben eine Vorbildfunktion und können die Kinder auf den richtigen Weg bringen, indem wir ihnen schon sehr früh diese Werte vermitteln!!

Martina Giger LG05 D

nicoletta hat gesagt…

Ich kann mich deiner Meinung anschliessen. Die Projektwochen Idee fand ich auch etwas vom attraktivsten. Ich bin davon überzeugt, dass Schulprojekte zu speziellen Themen sehr eindrücklich für die Kinder sind und sich diese bei ihnen einprägen werden.
Projekttage ermöglichen der Klasse sich intensiv und über einen längeren Zeitabschnitt mit einer Thematik auseinander setzen zu können, was sonst leider oft zu kurz kommt...