Was die Milch alles erlebt, bis bei mir in der Tasse landet
Das Thema Vernetzungen im Alltag ist so gross, da könnte man Bücher darüber schreiben. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen. Ich entschied mich deshalb, meinen Post der Milch zu widmen. Grund dafür ist die Tatsache, dass ich diesem Nahrungsmittel täglich begegne. Jeden Morgen starte ich meinen Tag mit einem leckeren Milchkaffee und einer Schale Cornflakes, die nur halb so gut wären, ohne Milch. Noch nie habe ich so richtig gefragt, wie die Milch überhaupt in die Tasse kommt und wie viele Leute einen Job haben, um mir ein anständiges Frühstück zu servieren.
Nun der Anfang meiner kleinen Geschichte bringt mich in den Stall des Bauern Rudolf und seiner Lieblingskuh Rosi. Jeden Morgen um 5 Uhr steht Rudolf auf, um seine liebste Rosi zu melken. Damit Rosi überhaupt Milch gibt, braucht sie gesunde Nahrung. Diese besteht zum grössten Teil aus Gras oder Heu, aber auch aus gesundem Tierfutter von der Mühle. Auch in diesem Betrieb arbeiten wieder viele Menschen, auf die ich jedoch nicht genauer eingehen werde.
Natürlich erledigt der Bauer die Melkarbeit nicht mehr von Hand, sondern hat eine Melkmaschine, die auch von jemandem produziert werden muss. Die gewonnene Milch leert Bauer Rudolf in einen Tank und wartet, bis der Bote der naheliegenden Molkerei mit seinem Tankwagen vorbeikommt, um die Milch abzuholen. Somit sind auch Autofirmen in die Milchproduktion verwickelt. In der Molkerei wird die Milch gereinigt, mit Wärme behandelt, homogenisiert, abgefüllt oder weiter verarbeitet in andere leckere Produkte. Jetzt wird es Zeit, die Milch zu verpacken. Um in diese Fabrik zu gelangen, muss die Milch wieder auf einen Lastwagen geladen und dorthin transportiert werden. Auch für diesen Schritt braucht es wieder einige helfende Hände. Jetzt kommen die Ladenmitarbeiter zum Zug, die die Milchflaschen bestellen und die Milchpackungen/Milchflaschen in die Regale einräumen. Ja und ganz zum Schluss kassieren die Mitarbeiter das Geld für die Milch ein, damit ich sie mit nach Hause nehmen kann und meinen Milchkaffee geniessen kann
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen