Freitag, 14. März 2008

Unterrichtsumsetzungen mit Agenda 21

Mit grossem Interesse habe ich der Bericht zur Agenda 21 gelesen. Diese Agenda 21 beinhaltet sehr gute Ideen und ich finde es auch sehr gut, dass in der Schule damit begonnen wird. Die Schule verkörpert eine Vorbildfunktion nach aussen. Was die Schule macht, wird als gut oder schlecht gewertet. Wird die Agenda 21 im Unterricht integriert, wird dies mit Sicherheit von allen Seiten gutgeheissen, denn es ist höchste Zeit, dass etwas geändert wird.

Auch ich werde in meinen Unterricht versuchen, etwas zu bewegen. Der Bericht der Agenda 21 hat mir folgende Impulse gegeben:

Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder nicht immer nur im Schulzimmer sitzen, um zu lernen. Für mich ist es bedeutend, dass wir als Klasse auch rausgehen und die Thematik an realen Beispielen in der Natur oder an einer Ausstellung genauer unter die Lupe nehmen. Durch Realerfahrungen lernen die Kinder mit Abstand am meisten. Sie können sich dann ans Erlebte zurückerinnern und werden dementsprechend reagieren. Mit Erfahrungen sind Emotionen verbunden, welche die Erinnerungen hochleben lassen.
Wichtig finde ich auch die Organisation von Projekttagen oder -wochen. Mit solchen Durchführungen werden sich die Kinder bewusst, dass auch sie anderen Menschen helfen können und sie unterstützen.

Eine andere Sache, welche ich mit meinen Kindern bestimmt ausprobieren werde, ist der Kontakt mit gleichaltrigen Kinder von einem anderen Land. Dieses Lang sollte natürlich andere Lebensbedingungen aufweisen, als die Schweiz. Afrika eignet sich mit Sicherheit sehr gut dazu. Ich möchte mit diesen Kontakten den Kindern aufzeigen, dass es nicht alle Kinder so feudal haben, wie wir in der Schweiz. Durch gegenseitiges Erzählen lernen sie einander besser kennen und verstehen ihre verschiedenen Leben besser.

Themenkisten finde ich auch eine gute Idee. So können diese unter Lehrpersonen ausgetauscht und eventuell ergänzt werden. Ich denke aber, dass die Lehrpersonen auch heute schon vieles untereinander austauschen und deshalb steht dieser Vorschlag für mich nicht im Vordergrund.

1 Kommentar:

Sereeena hat gesagt…

Ich finde die Idee, dass die Kinder Realerfahrungen auch als sehr wichtig und wertvoll. Die Realerfahrungen zeigen die Problematik direkt auf und die Kinder werden dadurch auch sensibilisiert... Ich denke, es ist wichtig, dass man danach das Gesehene mit den Kindern thematisiert und evt. auf eine einfachere Art und Weise nochmals aufzeigt (meist sind sie ja in Natura sehr komplex).
Zudem finde ich die Idee mit dem Kontakt mit gleichaltrigen Kindern aus einem anderen Land als sehr gut. Dadurch können die Kinder mit Gleichaltrigen das Problem thematisieren und ihnen werden auch andere Meinungen und Blickwinkel aufgezeigt.

S. Willli, LG 05A