Ich fand den Artikel „Agenda 21“ sehr lang, jedoch spannend zu lesen. Ich konnte einige interessante Ideen gewinnen, die mit Primarschülerinnen und Primarschülern gut umzusetzen wären. Allerdings gab es auch einige Vorschläge, an deren Umsetzung ich eher zweifle. Welche Angebote und Empfehlungen mir gefallen und welche nicht, möchte ich jedoch später im Text aufzeigen. Zuerst möchte ich einige grundsätzliche Gedanken über die Agenda 21 loswerden.
Die Kinder verbringen einen grossen Teil ihrer Zeit in der Schule. Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Schule, die Kinder für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Auch schon die Kleinsten können nachhaltiges Handeln lernen und begreifen, dass mit der Natur sorgfältig umgegangen werden muss. Je nach Stufe und Zeitpunkt müssen die Themen jedoch angepasst werden.
Folgende Punkte sind meiner Meinung nach im Unterricht gut umsetzbar:
- Fächerübergreifend unterrichten und das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten
- Projekte anbieten
- In reale Begegnungen investieren: z.B. eine Kerichtsverbrennungsanlage oder Abwasserreinigungsanlage besichtigen
- Das eigene Schulhaus oder das Zuhause auf seine Nachhaltigkeit überprüfen
Folgende Idee ist meiner Meinung nach eher weniger geeignet für die Primarstufe
- Auslandaufenthalt: Mit Schülerinnen und Schülern ins Ausland zu reisen finde ich eher eine Projektidee für die Oberstufe. Zudem ist eine Frage der Kosten.
Der Artikel hat aufgezeigt, dass man das nachhaltige Handeln der Kinder mit unterschiedlichen Methoden im Unterricht fördern kann. Manche Methoden sind anspruchsvoll und erfordern einen grossen Zeitaufwand oder weitere zusätzliche Ressourcen. Das alles sollte jedoch in Kauf genommen werden, da es nichts Schlimmeres gibt, als Agenda 21 Themen nur auf theoretischer Basis zu behandeln.
1 Kommentar:
Hallo!
Dein Blogeintrag hat mich sofort angesprochen, da du so schön aufgelistet hast, was du als geeignet empfindest, mit Kindern umzusetzen und was nicht. Ich teile deine Meinung sehr: Ein Auslandaufenthalt mit Primarschulkindern ist utopisch. Grundsätzlich finde ich es jedoch sehr wichtig, dass man schon im frühen Kindesalter damit beginnt, bei den Kindern das Verständnis für andere Kulturen zu fördern. Diesbezüglich würde ich deshalb die Ressourcen der Ausländerkinder nutzen, welche ja heute in fast jeder Schulklasse vorhanden sind. Diese können beispielsweise über ihr Land erzählen oder auch spezielle Dinge mitbringen.
Kommentar veröffentlichen