Freitag, 28. März 2008

Martina in der grossen, weiten Natur

Über die Ostertage war ich so viel in der Natur, dass ich leider erst jetzt bloggen konnte. Wenn ich mich nicht gerade vor dem Computer an meiner Diplomarbeit abmühte nutzte ich jede Gelegenheit nach draussen zu gehen und etwas frische Luft zu schnappen. Vor meinem Zimmer steht ein grosses Trampolin, ich bin dann da hinauf gestiegen und habe mir, während ich so in die Luft sprang, die Berge angeschaut und sie bewundert. Doch dann kam der Schnee und nahm mir meine Trampolinfreuden, da sagte ich meiner Diplomarbeit auf ADIEU und schnappte mir mein Snowboard, um die Berglandschaft aus der Nähe zu erkunden. Das Snowboarden ist immer etwas sehr schönes, da ich finde, dass man der Natur sehr nahe sein kann. Die riesigen, verschneiten Berge strahlen für mich Ruhe aus und ich habe das Gefühl es kann nirgends auf der Welt schöner sein als hier. Sie haben jedoch auch etwas Bedrohliches an sich, wenn sie so mächtig neben mir in die Höhe ragen. Dann fühle ich mich ganz klein und hilflos.. Als ich so auf dem Gipfel stand, sah ich an der Felswand eine Gemsenfamilie im Schnee herumspazieren. Es war erstaunlich, wie nahe sie sich an uns Menschen herantrauten. Es ist schön ein Teil der dieser schönen Natur zu sein doch fühle ich mich, wie schon oben erwähnt, etwas hilflos, besonders was die Umweltprobleme betrifft, da ich das Gefühl habe, dass ich als kleines Individuum nichts ausrichten kann. Ich bin mit der Natur verbunden, da sie für mich lebensnotwendig ist.

1 Kommentar:

fabi hat gesagt…

Dein Blog hat mich an meine Schneeskitouren erinnert. Dort fühlte ich mich genau gleich, wie du dich jeweils fühlst. Du hast Recht, in den Bergen sind wir wirklich hilflos..Ich habe mich dann jeweils auch gefragt, was mache ich,wenn ich nun in eine Lawine auf mich zu donnert? Mit solchen Gedanken merke ich jeweils, dass wir der Natur hilflos ausgeliefert sind. Auf der anderen Seite muss ich mir dann eingestehen, dass solche Vorkommnisse auf das Verschulden der Menschheit zurückführen. Wir sind schuld, dass verschiedenste Naturkatastrophen passieren, weil wir nicht auf die Natur Rücksicht nehmen.