Der Text von Otto Herz hat mir viele Impulse zur Umsetzung in der Schule gegeben, an welche ich zuvor noch gar nicht gedacht hatte. Hier auf meinem Post habe ich die zwei Ideen, welche ich am besten gefunden habe herausgepickt und erläutert.
Jedes schulische Fach hat im traditionellen Fachunterricht seinen thematischen Anker in den Agenda Thema. Ich finde die Idee des Zusammenstellens von Themenkisten sehr gut. So kann man fächerübergreifend und handlungsorientiert arbeiten und die Kiste kann auch an andere Lehrer weitergegeben, von welchen ich dann wiederum ihre Kiste erhalte. Das Thema kann aus unterschiedlichen Fachperspektiven beleuchtet und bearbeitet werden. Das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die fachspezifische Methodik genauso kennen zu lernen wie die wirkliche Komplexität nahezu jeden Agenda – Themas.
Auch die Zusammenarbeit zwischen der Schule und ausserschulischen Partner finde ich sehr gut. Die Idee, dass man auch mit den Schülern einer Organisation wie Greenpeace oder Amnesty International beitreten kann ist mir noch gar nicht gekommen. Je mehr Mitglieder in einer solchen Organisation sind, umso mehr kann diese Organisation erreichen, auch wenn die Kinder vorerst vielleicht nur einen kleineren Beitrag dazu leisten können, können sie spätestens wenn sie älter sind noch mehr engagieren. Durch die Mitarbeit in den Organisationen wird den Kindern die Problematik bewusst gemacht und sie können sich wirklich dafür engagieren, was auch ihre Motivation positiv beeinflusst. Die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen. Individuelle Wünsche und Interessen können mit der Pflicht sinnvoll vereinbart werden. Es ist der rechte Gebrauch der Kenntnisse, der den Gang der Geschichte bestimmt.
Diese Beiden Ideen finde ich sehr sinnvoll und ich denke, dass ich bei der Arbeit als Lehrperson besonders die Zusammenarbeit mit einem ausserschulischen Partner in betracht ziehen und damit arbeiten werde.
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4 Kommentare:
Hej Krümäl
Die Idee mit den Themenkisten gefällt mir auch sehr gut. Und wie du sagst, ist es von Vorteil, wenn verschiedene Lehrpersonen zusammen arbeiten. So findet ein ständiges „Geben“ und „Nehmen“ statt. Ich kann mir auch vorstellen, dass man mit Lehrpersonen aus anderen Schulhäusern Kontakt aufnimmt. Wieso das Ganze nicht ausweiten?
Weiter habe ich auch daran gedacht, eine öffentliche Organisation mit in meinen Unterricht einzubeziehen. Ich habe dabei speziell an den WWF gedacht. Diese Organisation bietet Kindern ihrem Alter entsprechende Möglichkeiten an, sich für die Umwelt einzusetzen. Dies sind zum Beispiel: eine Zeitschrift, Ferienlager oder spezielle Kampagnen.
Weiter setzt sich der WWF auch direkt für Lehrpersonen ein, indem sie Lehrmittel zur Verfügung stellen oder auch mal einen Besuch im Klassenzimmer abstatten.
Ich denke, solche Sachen sind innovativ und bereiten auch den Schülerinnen und Schülern Freude. Falls du mal vorbei schauen willst, hier die Adressen: http://www.wwf.ch/de/derwwf/jugend/kinder/index.cfm oder http://www.wwf.ch/de/tun/aktivwerden/bildung/schule/index.cfm
heldenhafte Grüsse:
die heldin der nachhaltigkeit
aka. Michèle Hasler, LG 05 Gf
Genau wie bei meinem Post ein wenig angetönt geht des bei dir darum, dass man mit den Kindern Dinge erforst und erkundet. Ich bin sehr davon überzeugt, dass genau dies ein sehr guter Weg ist um an die Kinder heranzukommen und ihnen etwas sehr Wertvolles auf den Lebensweg zu geben. Die Forscherkiste kann dabei sehr unterstützend wirken.
Erlebnisse bringen die Kinder zum Staunen und Verblüffen und genau dies ist, was wir damit erzielen wollen. Frontalunterricht kann dagegen nichts anhaben.
Ich finde es eine sehr gute Idee, solche Themenkisten zu erstellen- ich würde dann auch mit dir tauschen ;) Mit diesen Kisten wird ein Thema von verschiedensten Seiten beleuchtet und den Kindern das Thema nähergebracht. Meistens schaut man sich nur ein Blickfeld an, mit diesen Kisten, würde das mit Sicherheit geändert werden.
Ich finde deine Gedanken zu Greenpeace und Amnesty International sehr spannend. Ich würde diese Beitritte aber auf freiwilliger Basis machen, da dies vielleicht nicht alle Kinder wollen oder von zu Hause aus dürfen. Fakt ist, dass es jedem Mensch am meisten bewusst wird, wenn man mit diesen Organisationen oder gezielten Ausflügen die wichtige Thematik vor Augen führt.
Hey Krümäl
Mir gefällt die Idee der Themenkiste auch sehr gut. Vor allem können auch andere Lehrpersonen von den Kisten Gebrauch machen oder sogar helfen, eine Kiste "herzustellen".
Die Idee mit den Kindern einer Organisation beizutreten, finde ich allerdings etwas heikel. Vor allem Unterstufenschülerinnen und -schüler haben meistens noch keine eigene Meinung und würden einfach beitreten, weil alle anderen das auch tun. Aber die Idee von der heldin der Ökonomie finde ich super. Man könnte Mitglieder von WWF einladen, die ihre Organisaton vorstellen. Danach habend die Kinder immer noch die Chance, dieser Organisation beizutreten.
Stefanie Grüninger 05Df
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