Als ich diesen Auftrag am Montag gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob ich da wirklich etwas über nachhaltige Entwicklung in den Zeitungen oder im Fernsehen finde. Ich lese regelmässig Zeitung und schaue oft die Tagesschau, aber wirklich darauf geachtet habe ich nie und deshalb war ich sehr überrascht, dass praktisch in jeder Zeitung etwas darüber berichtet wird.
In der Migros-Zeitung vom 25.Februar konnte ich nachlesen, dass Autos, welche älter als 10Jahre sind, die schlimmsten Luftverschmutzer sind. Die alten "Rocheln" stossen bedeutend mehr CO-2 aus, als neuere Autos. Aber wer verkauft sein Auto schon freiwillig nach 10Jahren, wenn es noch einwandfrei fährt? Einige tauschen ihr altes Auto gegen ein neues ein oder verkaufen die alten Kisten an ein Exporthändler, welcher das Auto dann zum Beispiel nach Nigera exportiert. Diese Autos belasten dann die Umwelt dort weiter. Wer also konsequent ist und es finanziell verschmerzen kann, bringt sein Auto am besten direkt zum Autoverwerter oder lässt es abholen. Für eine umweltgerechte Entsorgung bieten in der Schweiz fast 30 Autoverwerter gewähr. Die Entsorgungsgebühr beträgt 200Fr.
Weiter konnte ich in der Migros-Zeitung lesen, dass der Umweltschutzgedanke die Autohersteller immer mehr in die Pflicht nimmt. Die Neuwagen müssen laut den EU-Richtlinien zu 85% rezyklinierbar sein. Geplant ist für 2015, dass sogar 95% rezyklinierbar sein müssen.
In der Zeitung 20Minuten konnte ich gestern nachlesen, dass auf den Spitzbergen eine "Arche Noah" für Nutzpflanzen eröffnet wurde. Eingefroren wurden Samen von mehr als vier Millionen Pflanzen wie Reis, Mais, Bohnen und Kartoffeln. Auch die Schweiz soll sich laut 20Minuten daran beteiligt haben. Das Ziel ist es, dass die Artenvielfalt so die Katastrophen und drastischen Klimaveränderungen überstehen soll.
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3 Kommentare:
Mir ist es am Anfang gleich gegangen wie dir. Ich wusste auch nicht ob ich wirklich etwas finden werde. Aber wenn man wirklich speziell darauf achtet, merkt man, dass das Thema unglaublich präsent ist.
Den Artikel über die "Arche Noah" habe ich auch gelesen. Einerseits finde ich es ja gut, wenn wir versuchen unsere Artenvielfalt zu erhalten. Ich weiss aber nicht ob das Einfrieren von Samen die richtige Lösung ist. Wir wollen ja jetzt etwas verändern. So umgehen wir einfach das Problem wieder, indem wir sagen "mit dieser Arche überstehen sie drastische Klimaveränderungen". Vielleicht sollten wir jetzt etwas gegen diesen Klimawandel machen, indem wir unweltbewusst leben. So bräuchten wir diese Arche später gar nicht.
Martina Eggenberger, LG D05e
Mit grossem Interesse habe ich deinen Post gelesen. Ich habe das Migros-Magazin auch gelesen, aber habe irgendwie nicht realisiert, dass dort etwas über alte und neue Autos gestanden ist. So sehe ich an mir selber, wie unaufmerksam wir oft sind. Die grosse Medienpräsenz dieses Themas nützt also herzlich wenig wenn alle manchmal so unaufmerksam sind wie ich. Vielleicht haben wir zu viel Medien? Vielleicht wird uns so viel über das Klimaproblem gesagt, dass wir gar nicht mehr hinhören/-schauen?
Angela Köppel LG 05 D/f
Ich kann deine Argumentation gut nachvollziehen. Nachhaltig wäre es sicherlich, wenn wir die Autos nach 10 Jahren „einschrotten“, aber leider können sich viele oder sogar die meisten diesen Luxus nicht leisten. Wir hatten bis jetzt eigentlich immer Autos, welche beim Kauf bereits fünf oder mehr Jahre alt waren. Das Motto beim jetzigen Auto ist „fahren wir es, bis es nicht mehr geht“. Jetzt da ich deinen Bericht gelesen habe, habe ich fast ein schlechtes Gewissen, doch ein neueres Auto ist immer mit grossen Kosten verbunden. Da sehe ich darum viele Leute im Zwiespalt zwischen: soll ich meine Umwelt schonen und schützen vs. Kann ich das bisschen Luxus, das ich habe aufgeben…
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