Dieses Thema ist in der heutigen Zeit ein sehr aktuelles Thema und wird auch in der näheren Zukunft noch sehr an Gewicht gewinnen, da sich die Erde beginnt gegen unsere Ignoranz zu wehren.
Als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass bei mir zu Hause sehr darauf geachtet wird. So haben wir eine Wärmepumpe zu Hause, welche wir auch sehr sparsam einsetzen. Ausserdem ist in unseren Toiletten einen WC-WasserStop eingebaut. Der Einsatz des WC-WasserStop reduziert den Wasserverbrauch der Toilette um ca. 50% durch Dosierbetrieb. Die Spülwassermenge kann durch die Dauer des Hebeldrucks geregelt werden. So werden zum Wegspülen von Urin statt 9 Liter nur noch 3 Liter kostbares Trinkwasser verbraucht. Was meinen Eltern auch sehr wichtig ist, ist die Abfalltrennung. Besonders mein Vater hat mir von klein auf eingebläut, wie wichtig es ist das Papier in dem Altpapierbehälter zu entsorgen anstatt ihn einfach in den normalen Abfall zu werfen. Auch Petflaschen, Karton, Büchsen und Dosen haben nichts im normalen Abfall zu suchen. Für die Essensresten haben wir einen Komposthaufen im Garten, wo unsere Essensreste sie und dann später zum düngen verwendet werden.
Meine Mutter achtet auch bei dem Einkauf von Essen, dass sie saisongerechte Produkte einkauft. Bei uns gibt es im Winter so gut wie nie Früchte und Gemüse, welche nicht bei uns gewachsen sind.
Natürlich gibt es Dinge welche verbessert werden können. Besonders mir fehlt es oft noch an der Disziplin. So stehe ich häufig viel zu lange unter der Dusche oder gönne mir auch manchmal ein paar Lebensmittel, auf welche im Winter eher verzichtet werden sollte. Etwas, das ich jetzt umstellen werde ist die Benutzung von Spraydeos, da die Deos ohne Gas die gleiche Wirkung haben und einen besseren Einfluss auf unsere Umwelt.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht und ich weder versuchen von jetzt an mehr auf meine Umwelt zu achten. Man kann nämlich schon sagen, dass ein Individuum alleine nichts gegen die ganzen Umweltprobleme ausrichten kann, jedoch wird wenn alle so denken nie etwas dagegen getan werden. Es ist klar, dass man sich machtlos fühlt, da wir nur einen sehr kleinen Beitrag leisten können, doch jeder noch so kleine Beitrag kann zur Verbesserung der Situation beitragen.
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4 Kommentare:
Als ich deinen Bericht gelesen habe ist mir etwas aufgefallen. Oft sprechen wir von den grossen Dingen, welche verändert werden sollten, wie neue Energiequellen, Grosskonzerne sollen bei Transporten so wenig CO2 wie möglich produzieren und Autofahren sollte auch auf ein Minimum reduziert werden. All diese Dinge betreffen uns alle und die Vorhaben sind so gross, dass wir uns oft machtlos fühlen. Doch es sind auch die kleinen Dinge, welche etwas bewegen können. Ich kann den Abfall trennen, Ich kann beim Einkaufen auf „umweltfreundliche“ Verpackungen achten, Ich kann Roll- statt Sprühdeos brauchen, Ich kann das Wasser beim Duschen auf ein Minimum reduzieren,…. Es gibt eigentlich ja so viel, was wir als einzelne Person schon tun können, um unsere Umwelt zu schonen. Und dazu kommt mir eben gleich die Werbung eines Waschmittels in den Sinn, indem das Mittel dafür wirbt, dass bei tieferer Temperatur gewaschen werden kann und somit so viel Energie gespart wird, dass man eine gewisse Anzahl Schweizer Städte ein Jahr lang beleuchten könnte! Wir müssen uns nur umschauen, es gibt überall etwas, was wir tun können.
Liebe/r/s Krümel
Ich gratuliere dir zu deinen schon erreichten umweltschonenden Massnahmen und noch viel mehr beglückwünsche ich dich zu deinen Vorhaben. Es braucht Menschen wie dich, die sich darüber Gedanken machen, wie und wo sie noch nachhaltiger handeln können. Wie du ganz richtig schreibst, fängt die Rettung der Welt im Kleinen an. Wäre ich nicht selber schon eine Heldin der Nachhaltigkeit, würde ich mir dein Denken und Handeln als Vorbild nehmen. ;) So bleibt mir aber nur, dir zu Danken, dass du mithilfst, unseren Planeten zu schützen.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen,
eine Heldin
Ich finde es super, dass ihr zu Hause so viele Möglichkeiten habt, um Energie zu sparen. Gerade beim Spülen auf dem WC kann man so viel sparen. Immerhin gehen wir etwa dreimal am Tag aufs WC. Somit können wir fast 20 Liter Wasser pro Tag nur schon hier sparen.
Sehr beeindruckt hat mich, dass deine Mutter beim Einkaufen auf einheimische Produkte achtet. Etwas, das ich auch vermehrt machen sollte. Zum Teil weiss ich gar nicht mehr, wann eigentlich welches Gemüse gerade Saison hat.
Auch ich bin der Meinung, dass jeder kleinste Beitrag etwas nutzt. Viele kleine Beiträge geben nämlich irgendwann einen grossen.
Mir hat dein Bericht sehr gut gefallen. Ich finde, du hast sehr gute Aspekte hineingebracht.
Du achtest im Alltag auf sehr viele verschiedene Dinge, die gut für eine nachhaltige Entwicklung sind. An manche Dinge habe ich gar nicht gedacht.
Ihr habt bei euch zu Hause anscheinend viele Dinge berücksichtigt, die sehr positiv sind. Ich finde es super, dass ihr für solche Dinge Geld investiert habt, denn ich denke, es zahlt sich aus. Oft sind einem solche Investitionen zu teuer und werden deshalb nicht durchgeführt. Bei einer langfristigen Planung und Überlegung wird einem jedoch bewusst, dass es sich auf jeden Fall lohnt.
Ich denke, dass dir deine Eltern sehr viele gute Dinge im Bereich einer nachhaltigen Entwicklung mit auf den Weg geben. Das ist sehr vorbildlich. Genauso sollten wir es unseren Kindern und Schulkindern auch vorleben und mit auf den Weg geben. Ich hoffe nur, dass du diese Dinge in deinem späteren Leben, wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst, auch umsetzen kannst und wirst. Aber ich glaube an dich :-)
Martina Gstöhl
LG 05 Df
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