Mittwoch, 27. Februar 2008

Präsenz der nachhaltigen Entwicklung in den Medien

Überraschenderweise fand ich einige Artikel und Fernsehbeiträge zu diesem Thema.
Das erste, was ich im Fernsehen über nachhaltige Entwicklung hörte, war ein Beitrag über die Errichtung einer Pflanzensamenbank in Spitzbergen. In drei Berghöhlen sollen hier bei Dauerfrost die Keime von mehr als vier Millionen Pflanzen wie Reis, Mais, Bohnen und Kartoffeln gesammelt, eingefroren und für die Zukunft gesichert werden. Mit dieser Reserve sollen die Menschen nach möglichen Katastrophen durch Klimaänderungen, Kriege, Epidemien oder anderen Problemen wieder neue Keime aller existierenden Nutzpflanzen anbauen können. Der gefrorenen Garten Eden, wie diese Anlage auch genannt wird, ist ein Symbol dafür, dass die Artenvielfalt der Welt auch für zukünftige Generationen bewahren werden können. Gekostet hat dieses Unterfangen ca. 6.3 Millionen Euro.

Den nächsten Artikle zu diesem Thema fand ich auf der Startseite des gmx-accounts. Es handelt sich dabei um das bereits öfters besprochenen Problem der Gletscherschmelze. Der Klimawandel hat die Gletscher der europäischen Alpen um etwa zwei Drittel ihres ursprünglichen Umfangs schmelzen lassen. Errschreckend ist, dass die Alpengletscher zwischen 1850 und 1975 um etwa die Hälfte schmelzten, zwischen 1975 und 2000 nochmals um etwa ein Viertel ihrer noch verbliebenen Ausdehnung und zwischen 2000 und 2005 abermals um zehn bis 15 Prozent. Folgen dieser Entwicklung sind Rückgang der Artenvielfalt, Anstieg der Meeresspiegel, Versauerung der Ozeane, Zunahme von Wirbelstürmen, etc.

Ein letzter Beitrag widmede sich der Abholzung des Regenwaldes. 65% der Wälder wurden bis jetzt schon abgeholzt oder verbrannt. Meistens wird das Holz für die Herstellung von Papier oder von Öl, dass für Kosemtikartikle gebraucht wird, verwendet. Schlimm ist vor allem, dass durch diese Abholzung der Regenwälder der Lebensraum von vielen Tiere zerstört wird (bei diesem Beitrag wurden speziell die Orang Utans erwähnt). Nun versuchen Umweltschützer Teile der abgeholzten Gebiete neu zu bepflanzen, um die Affen vor ihrem Aussterben zu schützen.

Wie schon zu Beginn des Textes erwähnt wurde, war ich überrascht, wie viele Beiträge zu diesem Thema zu finden sind. Nachhaltige Zukunft ist unumstritten ein zentrales Problem in unserer Gesellschaft. Immer wieder wird über die Problematik berichtet und trotzdem ändert sich nichts.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde deinen ersten Satz "Überraschenderweise fand ich einige Artikel und Fernsehbeiträge zu diesem Thema" noch spannend. Sind wir uns doch gar nicht bewusst, wie viel in den Medien über nachhaltige Zukunft (vor allem Klimawandel) berichtet wird. Mir erging es ganz ähnlich. Als ich den Input lass, fragte ich mich zuerst, wie ich denn solche Themen finde. Irgendwie lagen meine Leseprioritäten in einem anderen Bereich. Aber sind wir sensibiliert, oder erhalten wir einen Input, so hören wir von allen Seiten Berichte, die das Thema nachhaltige Entwicklung beinhalten.

fabi hat gesagt…

Mir ging es zu Beginn dieses Auftrages gleich wie dir. Ich habe mich auch gefragt, ob Medien so regelmässig darüber berichten. Aber siehe da, es gibt wirklich viele interessante Artikel zu diesem Thema.

Ich habe den Artikel über die Spitzberge auch gelesen. Ich finde dies auf der einen Seite eine gute Idee, denn so wird unsere Artenvielfalt geschützt und kann noch lange überleben. Ich frage ich aber, ob dies sinnvoll ist, da sich das Leben immer weiter entwickeln wird und in ein paar Hundert Jahren diese Pflanzen dann trotzden aussterben werden, da sie sich nicht mehr an das Leben gewöhnt sind.

Interessant finde ich auch noch, wenn wir eine Hausaufgabe haben, lesen wir die Zeitung viel genauer und uns fallen Themen und Problem auf, welche wir sonst nur am Rande beachtet und gelesen haben.