Als ich den Auftrag für diese Woche durchlas, war mein erster Gedanke: Was soll ich da nur schreiben? Was machen wir zu Hause schon für eine nachhaltige Zukunft?
Doch jetzt scheint es mir, dass unsere Familie gar nicht mal so ein schlechtes Vorbild ist.
Wir trennen alle unsere Abfälle peinlichst genau und haben auch einen Kompost für die Küchenabfälle, die wir manchmal aber auch an unsere Nachbarn weitergeben für deren Schweine. Alle elektronischen Geräte schalten wir aus, bis auf meine Nachttischlampe, die ist immer auf Standby (Niemand ist perfekt). Weiter sparen wir beim Heizen. Unsere Heizung wird erst aktiviert, wenn draussen eine bestimmte Temperatur gemessen wird. Allerdings beheizen wir nur Küche, Wohnzimmer und Bad, alle Schlafzimmer werden nicht geheizt. Ein lezter positiver Aspekt ist die Wahl der eingekauften Lebensmittel. Wir hegen und pflegen selber einen ziemlich grossen Garten, und brauchen deshabl nicht so viel Gemüse und Früchte zu kaufen. Falls aber doch, schauen wir darauf, dass das Gekaufte saisongerecht und aus unserer Region kommt.
Ich muss schon sagen, da kommt einiges zusammen!:) Allerdings gibt es aber auch eher negative Punkte, betreffend nachhaltige Zukunft. Wir sind alle ziemliche Geniesser und nehmen daher gerne mal ein heisses Bad. Auch sind wir was unsere Toilettenspühlung betrifft, nicht sehr fortschrittlich. Sparspühlungen sind bei uns noch nicht eingebaut, was aber nicht heisst, dass es nicht noch kommen könnte. Ein letzter negativer Aspekt ist die Tatsache, dass unsere Familie zwei Autos besitzt. Wir Kinder fahren zwar immer noch mit dem Zug zur Arbeit, aber sobald wir zu Hause sind, benützen auch wir ganz gerne das Auto, obwohl wir alle Fahrräder hätten.
Ich denke, dass uns allen die Umwelt etwas bedeutet. Dennoch sind wir zu bequem auf Luxus wie beispielsweise das Auto zu verzichten. Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt. Zudem steckt wahrscheinlich in jedem von uns ein kleiner Homo Ökonomikus, auch wenn wir es nur ungerne zugeben.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Wow, sehr vorbildlich wie ihr lebt..Währenddem ich meinen ersten Blogeintrag getätigt habe, sind mir all die Dinge, welche du erwähnt hast gar nicht in den Sinn gekommen (ausser dem Recycling und der Benutzung des Autos). Das Anlegen des Gartens mit Gemüse und Früchten finde ich besonders toll. Da spart ihr nicht nur an Verpackungsmaterial, ihr müsst nicht mal das Auto benutzen um im Garten ein Teil von eurem Essen zu holen ;-)
Dass wir aber oft schlechte Vorbilder sind, was die nachhaltige Entwicklung angeht, zeigst du auch unverblümt auf (Wasserverbrauch, Strom..). Ich denke, dass wir uns nicht genug Gedanken darüber machen, dies zu selbstverständlich hinnehmen und dies leider auch so bleiben wird.
Janine Moser
Auch ich kann mich Mojana anschliessen. Besonders aufgefallen ist mir auch der Garten. Ich finde es super, wenn man seinen eigenen Garten hegt und pflegt und die Blüten davon Tag für Tag pflücken kann. Früher hatten wir auch einmal etwas mehr im Garten; ich weiss noch, wie ich es als Kind geliebt habe, heimlich die reifen Erdbeeren zu stehlen:)
Wenn ich einmal eine Familie und Haus haben sollte, möchte ich auch unbedingt einen Garten haben, in dem Allerlei wächst. Bis auf Weiteres müssen jedoch die paar Kräuter auf unserem Balkon ausreichen...
T. Dreier
Kommentar veröffentlichen