Dienstag, 19. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld

Wenn ich über mein Umfeld und mich genauer nachdenke, finde ich einige Dinge, welche mir positiv auffallen. Mein Grossvater besitzt ein Misthaufen, dort entsorgen wir jeweils den Dreck unserer Kaninchen. Diesen Dreck verwenden wir dann jeweils wieder zum Düngen der Gartenerde und für Grossvater's grosse Wiese. So vermischen wir dann jeweils den Dreck mit der Erde, was den Blumen-, Gemüse und Salatsetzlingen sehr gut tut. Weiter stehen in unserem Garten zwei riesige Plastikbehälter, welche das Regenwasser auffangen und meine Mutter dieses Wasser zum Giessen der Blumen benötigt. So können wir die Regenmenge gratis wieder-verwenden.

Mein Grossvater hat zudem noch zwei Kompostbehälter, in welche wir jeweils unsere Essensresten bringen. Früher hatte er noch Schweine und dann haben wir unsere Resten ihnen verfüttert. Diese Kompostbehälter finde ich eine super Idee, da die Essensresten so nicht einfach im Abfall landen, sondern natürlich entsorgt werden.

Mein Vater hat im Haus verschiedenste Energiesparlampen installiert. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und ich sehe keinen Unterschied mehr. Zu guter letzt trennen wir unseren Abfall. Zeitungen, Werbeplakate oder Papier landen auf dem Altpapierstapel, Sträucher und Äste werden der Grünabfuhrt mitgegeben, Dosen und PET-Flaschen im Coop entsorgt und auch Batterien werden artgerecht an ihre Sammelstellen gebracht.

Defizite sehe ich vor allem im Bereich des Wasserverbrauchs. Dort könnte sicherlich gespart werden. Zum Einschamponieren der Haare kann die Dusche abgestellt werden. Weiter denke ich, dass ich den Fernseher öfters abstellen könnte, wenn ich das Wohnzimmer verlasse und für einige Zeit nicht mehr zurückkehre. Wenn ich so darüber nachdenke, merke ich, dass ich dies ändern kann. Das sind kleine Dinge, welche ich ohne Probleme ändern kann. Wieso habe ich das früher nicht gemacht oder nicht früher damit begonnen? Ich denke, dass ist auch auf Bequemlichkeit zurückzuführen. Da mir das jetzt besser bewusst geworden ist, werde ich gezielt darauf Achten.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn wir so über nachhaltige Entwicklung nachdenken, kommen uns viele Ideen wo und wie wir nachhaltig leben. Du beschreibst in deinem Text deinen Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung. Ich finde mich sehr oft in deinen Beispielen wieder (Abfalltrennung, Kompost, Energiesparlampen etc.) Ich denke wenn wir noch länger über nachhaltige Entwicklung nachdenken, werden wir uns vieler unserer selbstverständlichen Handlungen bewusst und merken, dass wir vielleicht trotz anfängliche gesehenen Defizite doch einen beachtlichen Teil an eine nachhaltige Zukunft beisteuern. Wäre interessant zu wissen, wie die Amerikaner ihren Beitrag beschreiben:)

CuReD hat gesagt…

Wie auch dein Post zeigt, schauen wir alle doch ziemlich auf unsere Umwelt. Wenn sich alle so Mühe geben würden, dann sehe das ganze doch besser aus. auch die Defizite, welche du beschreibst, kommen mir sehr bekannt vor. Haben wir doch alle unsere kleinen Nachlässigkeiten, doch wie Meli schon sagt: andere Leutchen - wie die Amerikaner oder die Chinesen - die könnten sich mal an der Nase nehmen!!

nicoletta hat gesagt…

Beim Lesen deines Textes ist mir aufgefallen, dass mir vieles sehr bekannt vorkommt. Auch wir legen grossen Wert darauf, dass wir den Abfall trennen. Bewusst werden die Essensreste in den Kompost geworfen, das Altpapier gebündelt und die leeren Flaschen zurück ins Geschäft gebracht. Ebenso achten auch wir auf den Stromverbrauch. Wie du, haben auch wir unsere Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt.
Obwohl ich der Meinung bin, dass wir schon gute Ansätze aufzeigen, bezüglich der nachhaltigen Entwicklung, bin ich der Ansicht, dass noch mehr getan werden könnte. Nun stellt sich aber die Frage wollen wir das? Sind wir bereit einen gewissen Luxus aufzugeben, um ein umweltfreundlicheres Verhalte aufweisen zu können? Diese Frage muss jeder für sich beantworten können…