Donnerstag, 28. Februar 2008

"nachhaltige Entwicklung" in den Medien

Um in den Medien Beiträge zu unserem Thema zu finden, muss man nicht lange suchen. Vor allem das Thema Umwelt ist sehr stark vertreten und scheint eine zentrale Rolle zu spielen, obwohl man davon konkret nicht so viel merkt.

Im Sarganserländer vom 27. Februar habe ich gelesen, dass in China einer der grössten Flüsse am versiegen ist oder eigentlich schon so gut wie versiegt ist. Der Fluss wird „Gelber Fluss“ genannt und war einst ein wilder Strom, welcher sehr oft über seine Ufer getreten ist. Damals machte der Fluss den Chinesen auf diese Weise Sorgen und jetzt, weil er austrocknet. Freiwillige versuchen den Fluss zu retten, indem sie Müll im und um das Bachbett einsammeln. Viele Chinesen sind auf den Fluss angewiesen.

Gleich neben diesem Artikel steht der Titel „Schweizer Dinkel für die Arche Noah“. Dieser Beitrag wurde schon kommentiert. Es geht um eine Saatgutbank auf der Insel Spitzbergen. Dort soll eine unglaubliche Sammlung von Samengut zusammenkommen, um dann im Eis gelagert zu werden. So überdauern diese Arten schwerste Katastrophen und können immer wieder genutzt werden. Die Menschen scheinen sich aufs Schlimmste vorzubereiten.

Heute habe ich eine hübsche britische Idee im Sarganserländer entdeckt. Am Samstag ist der 29. Februar und die Briten finden, dass dieser Tag ein Geschenk sei. Deshalb hat die gemeinnützige Organisation National Trust eine Checkliste herausgegeben, was man an diesem Tag alles machen könnte. Z.B. eine Energiesparlampe einschrauben, einen Baum pflanzen, einen Komposthaufen anlegen, ein Fenster abdichten, den Gefrierschrank abtauen, usw. Wer nichts von alledem macht, muss aber nicht mit Konsequenzen rechnen.

Medien haben einen grossen Einfluss auf die Menschen, deshalb finde ich es auch gut, dass man dort vieles zum Thema „nachhaltige Entwicklung“ findet. Es sollten viel mehr Aktionen stattfinden, welche über die Medien bekanntgegeben werden, wie z.B. autofreie Sonntage.

3 Kommentare:

Jojo hat gesagt…

Ich finde auch, dass Medien ein wichtiges Transportmittel für solche Ideen sind. Jedoch, bleibt bei solchen freiwilligen Sachen immer eine grosse Gefahr, dass niemand etwas tut und dafür auch nicht gebüst werden kann. Wie du zum Abschluss des Berichts über die englische Idee geschrieben hast, welchen ich super finde und sicher eine gute Idee für die Schule ist um auch dort nachhaltiges Verhalten anzustreben, wer nichts tut, muss mit keien Konsequenzen rechnen. Aber die Klimaerwärmung hat Konsequenzen und dessen sollte in den Medien bewusst gemacht werden, dann kapieren sicher schon mehr Menschen, dass es sich hier um ein wirklich wichtiges und existenzielles Thema handelt.
Aber eben, da muss natürlich die Politik auch mitspielen und das ist nicht so einfach, wie in den Medien Berichte darüber zu veröffentlichen und alles auf freiwilliger Basis laufen zu lassen.

Martina Gstöhl hat gesagt…

Ich kann mich deiner Meinung nur anschliessen. Es wird tatsächlich sehr viel berichtet, aber meiner Meinung nach zu wenig gehandelt. Ich finde deine Idee mit den Aktionen, die durch die Medien veröffentlicht und angekündigt werden sehr gut. Autofreie Sonntage haben bei uns schon lange nicht mehr stattgefunden. Es wäre ein guter Ansatz, um einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.
Die Medien sind wie du sagtest ein wichtiges Transportmittel und sollte auch optimal genutzt werden.
Ich habe auch vom Projekt "Arche Noah" gehört. Ich weiss zwar nicht, wie es dir dabei geht, aber aus deinem Bericht entnehme ich, dass es dich auch nachdenklich stimmt. Die Menschen befürchten das Schlimmste und bereiten sich darauf vor. Ich hoffe nur, dass es nie soweit kommt, dass wir davon Gebrauch machen müssen.

von Martina Gstöhl
LG 05 Df

debbi hat gesagt…

mit den medien ist das so eine sache... es ist wirklich viel über nachhaltige entwicklung in den medien zu finden. doch manchmal frage ich mich, ob diese berichte wirklich objektiv sind. und finde ich dann mal einen, der mir wirklich glaubhaft erscheint, wird das thema oft so kompliziert oder trocken geschildert, dass sich der leser/zuschauer/zuhörer nach der hälfte lieber mit etwas anderem beschäftigt... was wirklich schade ist!