Dienstag, 19. Februar 2008

Elemente nachhaltiger Enwicklung in meinem Umfeld

Gerade in letzter Zeit habe ich mir vermehrt Gedanken über Bereiche „nachhaltiger Entwicklung“ gemacht. In allen Medien und in allen angesetzten „Krisensitzungen“ (z.B. WEF) sind die Themen Ressourcenknappheit, Energieprobleme, Umweltschutz, Luftverschmutzung, usw. präsent. Alle machen sich Gedanken und doch möchte niemand handeln.

Deshalb bin ich irgendwie auch stolz darauf, dass ich hier ein sehr positives Beispiel aus meinem Umfeld nennen kann. Unser Haus (im schönen Mels) ist seit einiger Zeit nicht nur mit einer Wärmepumpe anstatt mit einer Ölheizung ausgerüstet, sondern hat auch schöne Photovoltaik-Zellen auf dem Dach. Diese unterstützen unseren Stromhaushalt, weil ganz ohne Energie geht’s halt doch nicht. Die Wärmepumpe frisst viel Strom. Meiner Meinung nach jedoch besser als Luftverschmutzung und unsinniger Ölverbrauch.
Wir werden unsere Anlagen in Zukunft noch verbessern, so folgt doch im Frühling die Installation von Sonnenkollektoren, damit das warme Wasser für die Dusche noch lange garantiert ist.
Auch gibt sich meine Familie (und ich auch) Mühe, andere alltägliche Dinge möglichst umweltgerecht zu verrichten. Licht immer löschen wenn es nicht mehr benötigt wird, im Winter Rollläden früh herunterkurbeln, kein Gerät auf Standby, Abfalltrennung, Produkte aus der Region zeigen, Sparlampen, keine warmen Reste in den Kühlschrank, Wasserkocher verwenden, usw.

Es gibt somit im Alltag viele positive Elemente nachhaltiger Entwicklung, da ich viele andere Menschen kenne, welche das genauso handhaben wie wir. Aber leider gibt es auch schwarze Schafe. Damit meine ich z.B. Offroader-Fahrer, faule Menschen welche nicht auf ihr Auto verzichten können, Leute, die gerne übers Wochenende mal schnell nach Miami fliegen, Leute welche Abfälle dort liegen lassen, wo sie nicht hingehören, Leute die nicht genug Geld für die Gebührenkerrichtsäcke zu haben scheinen und Abfälle im Schwedenofen verbrutzeln, usw.

Es scheint mir, dass das momentane Umwelt-, Ressourcen- und Energieproblem nur gelöst oder verringert werden kann, wenn alle mithelfen. Es fängt, wie so vieles, im Kleinen an. Und da ist es ganz wichtig, dass man mit sich selber streng ist und nicht denkt „dieses eine Mal macht es ja nichts“ oder „die andern tun es ja auch“ oder „auf das kommt es jetzt auch nicht mehr an“. Der blaue Planet liegt mir sehr am Herzen und ich möchte mich auch für ihn einsetzen. So tue ich für ihn, was in meiner kleinen Welt möglich ist.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde es wirklich toll, dass ihr zu Hause ohne Ölheizung auskommt und nun die Sonnenenergie nutzt. So spart ihr auf die längere Sicht gesehen Geld und tut erst noch etwas für die Umwelt. Ich finde, dass die Menschen die Sonnenenergie viel mehr nutzen sollten. Ich kann verstehen, dass dies bei einem bestehenden Haus schwieriger wird, aber gerade bei einem Neubau sollten die Hausbauer/innen in die Sonnenenergieanlagen investieren. Es ist doch besser, wenn man dort ein bisschen mehr Geld ausgibt und dann nachher dafür spart. Viele Leute sehen das aber leider nicht so und bauen ihre Häuser möglichst billig und ohne etwas für die nachhaltige Entwicklung zu tun.

Marina Bärtsch, 05Gf

KrüMäL hat gesagt…

Ich stimme Marina völlig zu. Es ist super ein Haus ohne Ölheizung zu haben, so wie wir auch ;)! Es wird zwar Strom gebraucht, doch bei sparsamer Verwendung ist dieser Stromverbrauch durchaus gerechtfertigt. Besonders die Nutzung der Sonnenenergie finde ich sehr lobenswert! Das werde ich gleich an meinen Vater weiterleiten, damit wir bei unserem Haus auch über so etwas nachdenken. Wie Marina schon gesagt hat, ist das zuerst eine sehr teure Angelegenheit doch langfristig gesehen, kann sich diese Investition durchaus lohnen.

heldin 3 hat gesagt…

Wow, ihr seid wirklich fortschrittlich zu Hause! Gratulation! Und stolz darfst du allemal sein auf euer nachhaltiges Zuhause!
Erdwärme und Sonnenenergie ist wirklich etwas, das wir gratis bekommen (abgesehen von den Installationskosten, die leider auch nicht ohne sind) und was wir unbedingt vermehrt nutzen sollten. Ich wäre auch absolut dafür, nur habe ich bei uns zu Hause nicht so viel zu sagen (bezahlen würde es ja nicht ich :-)), aber es freut mich, dass mein Vater diese Ansicht auch vertritt. Er meint immer wieder: "Wenn ich ein Haus bauen würde, würde ich die Energie mit Erdwärme und der Sonne holen."

Übrigens habe ich gerade vor ein paar Tagen einen Bericht über Wellenenergie gesehen. Spannend, wie man sogar Strom mit Hilfe der Wellenkraft im Meer erzeugen kann!