Mittwoch, 2. April 2008

Auf einem Spaziergang

Vor lauter Diplomarbeitsstress ging dieser Auftrag völlig unter. Dies ist der Grund, weshalb ich meinen Beitrag erst jetzt schreibe.

Ich begab mich an einem wunderschönen Tag alleine auf einen langen, ausgiebigen Spaziergang. Ich entschied mich, in den Wald zu gehen. Auf dem Weg in den Wald sah ich sieben Eidechsen. Sie sonnten sich auf einem Stein. Ich blieb vor den Steinen stehen und beobachtete sie. Es war sehr faszinierend, ihnen zu zu schauen und ihre Bewegungen zu beobachten. Als eine Eidechse mich bemerkte, versteckte sie sich sofort und alle anderen zogen ihr nach. Ich blieb weiterhin dort stehen, weil es mich interessierte, was nun passieren wird. Nach einer Weile kamen eine nach der anderen wieder hervor und sie sonnten sich weiter in der Wärme.

Nach einer gewissen Zeit ging ich weiter und kam im Wald an. Ich schaute mich im Wald um, ob ich noch mehr Tiere entdecken könnte. Und siehe da:Ein Eichhörnchen kletterte gerade einen Bammstamm hinauf.

Ich war richtiggehen fasziniert, dass ich innerhalb von einer halben Stunde so viele Tiere gesehen habe. Hätte ich diesen Auftrag nicht erhalten, wäre ich nicht in den Wald gegangen und hätte die Tiere nie gesehen. Ich muss zugeben,dass dieser Spaziergang eine grosse Erholung für mich war. Die frische Luft, die blühenden Blumen, die wunderschönen Bäume und natürlich die vielen Tiere gaben mir Energie und füllten so meine Batterien wieder vollständig auf. Es wurde mir mit diesem Spaziergang bewusst, wieviel die Natur uns gibt. Als ich mich auf meinem Spaziergang aufhielt, konnte ich über Gott und die Welt nachdenken und war mit mir selbst beschäftigt. Ich vergass alles um mich herum und genoss, dass ich alleine spazieren konnte. Leider geben wir Menschen ihr nichts zurück, sonder nehmen nur immer. Es ist erschreckend, wie viel wir kaputt machen. Leider ist vielen Menschen überhaupt nicht bewusst, wie wichtig die Natur für uns ist, wenn nicht überlebenswichtig. Wir bestrafen uns selbst, wenn wir nicht endlich beginnen, der Natur mehr Sorge zu tragen.

2 Kommentare:

Jojo hat gesagt…

Ich finde es auch fasnzinierend, dass man so viele tiere so einfach zu Gesicht bekommen kann. Eigentlich schade, dass wir nicht so viel Zeit haben, dies zu nutzen. Ich denke, dass wir das auch den Kinder zeigen sollten, denn sonst geht es ihnen wie uns im Stress.
Die Erfahrung, dass die Natur wirklich ein Erholungsraum ist und man dabei über alles nachdenken kann habe ich auch gemacht. Ich finde es auch schade, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, wie viel Natur sie kaputt machen, die Natur uns aber so vieles schenkt.

tamsun hat gesagt…

Hallo Fabi

Beim Lesen wäre ich gerade gerne auf deinem Spaziergang dabei gewesen. Tiere zu beobachten ist wirklich etwas ganz Faszinierendes, vor allem wenn man solche Tiere wie deine Eidechsen oder Eichhörnchen entdeckt. Da empfindet man Freude und Neugier. Ich freue mich oft nur über kleine Dinge, zum Beispiel wenn ich einen Regenwurm, der in die falsche Richtung kriecht, wieder auf den richtigen Weg bringen kann. Wenn man dann aber solche Tiere entdeckt, die eher selten sind, freut man sich doppelt. Die Natur kann einem viel geben, nicht nur Freude, sondern wie du auch geschrieben hast: Erholung und Energie.
Ich wünsche dir noch viele Spaziergänge wie dieser!

Lg tam