Teilkompetenzen einer BNE im Bereich Milch
Im Bereich Milch lassen sich verschiedenen Teilkompetenzen einer BNE finden:
A5) Sie können zwischen Entwicklung auf der lokalen Ebenen, auf der nationalen Ebenen und auf der globalen Ebene unterschieden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen.
à Produktion in anderen Ländern, Preis von Milch
B2) Sie kennen Ursachen sowie Folgen aktueller Trends der gesellschaftlichen Entwicklung und können Vor- und Nachteile diskutieren, die sich daraus für verschiednen Akteurgruppen, für die natürliche Umwelt und für die Gesamtgesellschaft ergeben.
à Milch vom Bauer, Milch vom Kaufhaus, Tetrapack vs. Bauer
C1) Sie erkennen, dass Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung komplex sind und mit Wertentscheidungen einhergehen.
à Haltung der Tiere, Milchpreis für den Bauer, Weg der Milch
E2) Sie können die Qualität der Herkunft sowie die Reichweite von Informationen kritisch prüfen
à Testen der Milch, verschiedene Milchsorten: gesunde Milch, pasteurisierte Milch, UHT, Vollmilch, Milchdrink etc.
Umsetzung didaktischer Prinzipien auf dem Plakat Milch
Handlungs- und Reflexionsorientiert:
à Durch Diskussionen, Austausch und Hypothesenbildung wird die Reflexionsfähigkeit verbessert (Fragen: Produzieren alle Kühe Milch? Was passierte mit der Milch, bevor sie ins Tetrapack kommt?)
Entdeckendes Lernen:
à eventuell sind in der vorgeschlagenen Werkstattarbeit Posten vorhanden, die entdeckendes Lernen ermöglichen (können wir jedoch nicht beurteilen, da auf dem Plakat selbst nicht viel über die Posten steht)
Vernetzendes Lernen:
à Die Vernetzung von lokalen und globalen Gegebenheiten (Milchproduktion in der Schweiz und im Ausland)
Zugänglichkeit:
à Kreisdiskussion (Wie wird die Milch produziert?)
Partizipation:
?? Keine interessanten Beispiele gefunden!
Anmerkung: Der Aspekt des ausserschulischen Lernortes fanden wir auf dem Plakat nicht. Würden wir das Thema Milch im Unterricht behandeln, wäre unsere erste Idee der Besuch einer Molkerei, eines Bauernhofes, einer Milchzentrale, einer Käserei oder einer Alp. Zudem wäre es schön zu wissen, die die Werkstattarbeit aussehen würde, da dies ein zentraler Aspekt ist.
Montag, 7. April 2008
Sonntag, 6. April 2008
Rückmeldung
Liebe Bloger/innen
Wieder über 4 Blogs die Beiträge und Kommentare lesen und dann noch in weitere Blogs reinschauen, dies löste bei mir erneut den Eindruck aus, dass viele von Ihnen für die Thematik zunehmen sensibilisiert sind und sich weiter engagieren werden. Sie sehen die Problematik, haben Ideen für die Durchführung in ihrer zukünftigen Klasse, erkennen laufend neue Zusammenhänge, fühlen sich auch durch ihre eigenen Erfahrungen motiviert, wenn auch unterschiedlich, an der Thematik zu arbeiten.
Dass alle – ohne Ausnahme – auch eine positive Beziehung zur Natur haben und spüren, was diese ihnen bedeutet, wie sehr Erfahrungen in der Natur uns Kraft geben, uns Erholung ermöglichen (bei unterschiedlichstem Wetter und in den vier Jahreszeiten), das ist begeisternd zu lesen! Auch ich habe in den vergangenen 14 Tagen in unterschiedlichen „Aktionen“ in der Natur ihre Kraft wieder erlebt!
Herz zeigt - wie viele von Ihnen bemerkt haben - eine Reihe von Möglichkeiten auf, wenn z.T. auch akzentuiert auf die Ebene ausserhalb der einzelen Schulkasse (aber nicht nur), wie an der Thematik der nachhaltigen Bildung „gearbeitet“ werden kann. Abgesehen von alle den vielen Möglichkeiten, die man/frau mit der eigenen Klasse durchführen kann (Umgang mit Papier, Elektrizität, Abfalltrennung, Verhältnis zur Natur usw.), lösen Klassen übergreifende Aktionswochen, wenn möglich gar im ganzen Schulhaus gemeinsam geplant und durchgeführt, eine grösseres Bewusstsein aus.
Diese etwas grösse Einheit (als ein Arbeiten im Klassenverband) braucht zwar mehr Energie, um sie ins Rollen zu bringen, bringt aber immer wieder auch die beflügelnde Erfahrung, dass ein ganzes Team, eine ganze Schule hinter einem Projekt steht und sich dafür einsetzt. Gemeinsam kommt man als Team auch auf mehr Ideen und im Team lässt sich vieles leichter erreichen. „Gemeinsam ist besser als einsam.“ formuliert deshalb auch O. Herz treffend.
Gelingt es gar Eltern einzubeziehen oder die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen, zieht die Aktion auch grössere Kreise und wird auch so nochmals nachhaltiger.
Dass aber zuerst aber auch und besonders in den Klassen gearbeitet werden soll und muss, damit die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Thematik bekommen, soll auch nochmals erwähnt werden (wie dies einzelne auch geschrieben haben).
... und selbstverständlich ist die Thematik mit einer „Aktion“ im Schulhaus nicht abgeschlossen. Das tägliche Pflegen und Leben einer nachhaltigen Lebenshaltung ist genau so wichtig, letztlich ein Stückweit entscheidend.
Gerne nehme ich zum Abschluss meine Blogbreitrages das Zitat aus der Erd-Charta auf, welches eine Studentin in ihrem Blog verwendet hat.
„Es ist auch wichtig, dass den Kindern vor allem die vier Punkte der Selbstverpflichtung beizubringen:
1. Ehrfrucht haben vor der Erde und allem Leben
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Wenn alle Menschen diese vier Punkte ernst nehmen würden, sehe unsere Erde ganz anders aus. Diese Inhalte kann man aber nicht vermitteln, ohne dass man selber Vorbild ist. ... „
Noch ist das Modul, das Semester noch nicht zu Ende, wir stehen erst in deren Mitte. Ich freue mich auf die weiteren Impulse und Erfahrungen.
Herzliche Grüsse
A. Müller
Wieder über 4 Blogs die Beiträge und Kommentare lesen und dann noch in weitere Blogs reinschauen, dies löste bei mir erneut den Eindruck aus, dass viele von Ihnen für die Thematik zunehmen sensibilisiert sind und sich weiter engagieren werden. Sie sehen die Problematik, haben Ideen für die Durchführung in ihrer zukünftigen Klasse, erkennen laufend neue Zusammenhänge, fühlen sich auch durch ihre eigenen Erfahrungen motiviert, wenn auch unterschiedlich, an der Thematik zu arbeiten.
Dass alle – ohne Ausnahme – auch eine positive Beziehung zur Natur haben und spüren, was diese ihnen bedeutet, wie sehr Erfahrungen in der Natur uns Kraft geben, uns Erholung ermöglichen (bei unterschiedlichstem Wetter und in den vier Jahreszeiten), das ist begeisternd zu lesen! Auch ich habe in den vergangenen 14 Tagen in unterschiedlichen „Aktionen“ in der Natur ihre Kraft wieder erlebt!
Herz zeigt - wie viele von Ihnen bemerkt haben - eine Reihe von Möglichkeiten auf, wenn z.T. auch akzentuiert auf die Ebene ausserhalb der einzelen Schulkasse (aber nicht nur), wie an der Thematik der nachhaltigen Bildung „gearbeitet“ werden kann. Abgesehen von alle den vielen Möglichkeiten, die man/frau mit der eigenen Klasse durchführen kann (Umgang mit Papier, Elektrizität, Abfalltrennung, Verhältnis zur Natur usw.), lösen Klassen übergreifende Aktionswochen, wenn möglich gar im ganzen Schulhaus gemeinsam geplant und durchgeführt, eine grösseres Bewusstsein aus.
Diese etwas grösse Einheit (als ein Arbeiten im Klassenverband) braucht zwar mehr Energie, um sie ins Rollen zu bringen, bringt aber immer wieder auch die beflügelnde Erfahrung, dass ein ganzes Team, eine ganze Schule hinter einem Projekt steht und sich dafür einsetzt. Gemeinsam kommt man als Team auch auf mehr Ideen und im Team lässt sich vieles leichter erreichen. „Gemeinsam ist besser als einsam.“ formuliert deshalb auch O. Herz treffend.
Gelingt es gar Eltern einzubeziehen oder die Thematik in die Öffentlichkeit zu tragen, zieht die Aktion auch grössere Kreise und wird auch so nochmals nachhaltiger.
Dass aber zuerst aber auch und besonders in den Klassen gearbeitet werden soll und muss, damit die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Thematik bekommen, soll auch nochmals erwähnt werden (wie dies einzelne auch geschrieben haben).
... und selbstverständlich ist die Thematik mit einer „Aktion“ im Schulhaus nicht abgeschlossen. Das tägliche Pflegen und Leben einer nachhaltigen Lebenshaltung ist genau so wichtig, letztlich ein Stückweit entscheidend.
Gerne nehme ich zum Abschluss meine Blogbreitrages das Zitat aus der Erd-Charta auf, welches eine Studentin in ihrem Blog verwendet hat.
„Es ist auch wichtig, dass den Kindern vor allem die vier Punkte der Selbstverpflichtung beizubringen:
1. Ehrfrucht haben vor der Erde und allem Leben
2. Für die Gemeinschaft alles Lebendigen in seiner ganzen Vielfalt Sorge tragen
3. Danach streben, freie, gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche Gesellschaftsformen aufzubauen
4. Die Fülle und die Schönheit der Erde für die gegenwärtige und für die zukünftige Generation sichern.
Wenn alle Menschen diese vier Punkte ernst nehmen würden, sehe unsere Erde ganz anders aus. Diese Inhalte kann man aber nicht vermitteln, ohne dass man selber Vorbild ist. ... „
Noch ist das Modul, das Semester noch nicht zu Ende, wir stehen erst in deren Mitte. Ich freue mich auf die weiteren Impulse und Erfahrungen.
Herzliche Grüsse
A. Müller
Mittwoch, 2. April 2008
Auf einem Spaziergang
Vor lauter Diplomarbeitsstress ging dieser Auftrag völlig unter. Dies ist der Grund, weshalb ich meinen Beitrag erst jetzt schreibe.
Ich begab mich an einem wunderschönen Tag alleine auf einen langen, ausgiebigen Spaziergang. Ich entschied mich, in den Wald zu gehen. Auf dem Weg in den Wald sah ich sieben Eidechsen. Sie sonnten sich auf einem Stein. Ich blieb vor den Steinen stehen und beobachtete sie. Es war sehr faszinierend, ihnen zu zu schauen und ihre Bewegungen zu beobachten. Als eine Eidechse mich bemerkte, versteckte sie sich sofort und alle anderen zogen ihr nach. Ich blieb weiterhin dort stehen, weil es mich interessierte, was nun passieren wird. Nach einer Weile kamen eine nach der anderen wieder hervor und sie sonnten sich weiter in der Wärme.
Nach einer gewissen Zeit ging ich weiter und kam im Wald an. Ich schaute mich im Wald um, ob ich noch mehr Tiere entdecken könnte. Und siehe da:Ein Eichhörnchen kletterte gerade einen Bammstamm hinauf.
Ich war richtiggehen fasziniert, dass ich innerhalb von einer halben Stunde so viele Tiere gesehen habe. Hätte ich diesen Auftrag nicht erhalten, wäre ich nicht in den Wald gegangen und hätte die Tiere nie gesehen. Ich muss zugeben,dass dieser Spaziergang eine grosse Erholung für mich war. Die frische Luft, die blühenden Blumen, die wunderschönen Bäume und natürlich die vielen Tiere gaben mir Energie und füllten so meine Batterien wieder vollständig auf. Es wurde mir mit diesem Spaziergang bewusst, wieviel die Natur uns gibt. Als ich mich auf meinem Spaziergang aufhielt, konnte ich über Gott und die Welt nachdenken und war mit mir selbst beschäftigt. Ich vergass alles um mich herum und genoss, dass ich alleine spazieren konnte. Leider geben wir Menschen ihr nichts zurück, sonder nehmen nur immer. Es ist erschreckend, wie viel wir kaputt machen. Leider ist vielen Menschen überhaupt nicht bewusst, wie wichtig die Natur für uns ist, wenn nicht überlebenswichtig. Wir bestrafen uns selbst, wenn wir nicht endlich beginnen, der Natur mehr Sorge zu tragen.
Ich begab mich an einem wunderschönen Tag alleine auf einen langen, ausgiebigen Spaziergang. Ich entschied mich, in den Wald zu gehen. Auf dem Weg in den Wald sah ich sieben Eidechsen. Sie sonnten sich auf einem Stein. Ich blieb vor den Steinen stehen und beobachtete sie. Es war sehr faszinierend, ihnen zu zu schauen und ihre Bewegungen zu beobachten. Als eine Eidechse mich bemerkte, versteckte sie sich sofort und alle anderen zogen ihr nach. Ich blieb weiterhin dort stehen, weil es mich interessierte, was nun passieren wird. Nach einer Weile kamen eine nach der anderen wieder hervor und sie sonnten sich weiter in der Wärme.
Nach einer gewissen Zeit ging ich weiter und kam im Wald an. Ich schaute mich im Wald um, ob ich noch mehr Tiere entdecken könnte. Und siehe da:Ein Eichhörnchen kletterte gerade einen Bammstamm hinauf.
Ich war richtiggehen fasziniert, dass ich innerhalb von einer halben Stunde so viele Tiere gesehen habe. Hätte ich diesen Auftrag nicht erhalten, wäre ich nicht in den Wald gegangen und hätte die Tiere nie gesehen. Ich muss zugeben,dass dieser Spaziergang eine grosse Erholung für mich war. Die frische Luft, die blühenden Blumen, die wunderschönen Bäume und natürlich die vielen Tiere gaben mir Energie und füllten so meine Batterien wieder vollständig auf. Es wurde mir mit diesem Spaziergang bewusst, wieviel die Natur uns gibt. Als ich mich auf meinem Spaziergang aufhielt, konnte ich über Gott und die Welt nachdenken und war mit mir selbst beschäftigt. Ich vergass alles um mich herum und genoss, dass ich alleine spazieren konnte. Leider geben wir Menschen ihr nichts zurück, sonder nehmen nur immer. Es ist erschreckend, wie viel wir kaputt machen. Leider ist vielen Menschen überhaupt nicht bewusst, wie wichtig die Natur für uns ist, wenn nicht überlebenswichtig. Wir bestrafen uns selbst, wenn wir nicht endlich beginnen, der Natur mehr Sorge zu tragen.
Abonnieren
Kommentare (Atom)